Ursachen von Hörverlust

Die Ursache eines Hörverlustes kann im Außenohr, Mittelohr oder Innenohr zu finden sein. Hörminderungen, verursacht durch eine Störung des äußeren oder des mittleren Ohres, werden Schallleitungsschwerhörigkeit genannt. Schädigungen des Innenohres werden hingegen als Schallempfindungsschwerhörigkeit oder Innenohrschwerhörigkeit bezeichnet. Liegen beide Arten zugleich vor, wird dies als kombinierte Schwerhörigkeit bezeichnet.

Außenohr

Pfropfen aus Ohrenschmalz und Infektionen des Gehörgangs können normalerweise schnell behoben werden. Um eine ernste Schädigung zu vermeiden, müssen diese Ursachen schnell behandelt werden.

Mittelohr

Die häufigsten Ursachen im Mittelohr sind Entzündungen, eine Beschädigung des Trommelfells und die Otosklerose. Das ist eine Verkalkung der Gehörknöchelchen. Die meisten Beeinträchtigungen können mit Medikamenten oder mit einer Operation beseitigt werden.

Innenohr

Die meisten Ursachen für Hörverlust betreffen das Innenohr. Vor allem wird im Laufe der Lebensjahre das Hören schlechter. Eine gestiegene Lebenserwartung sorgt dadurch für mehr schwerhörige Senioren. Aber auch junge Menschen sind zunehmend betroffen - nur etwa ein Drittel aller Menschen mit Hörminderung ist im Rentenalter. Ursachen sind Lärm und laute Musik, eine ungesunde Lebensweise mit Stress, hohem Blutdruck, hohen Blutfettwerten oder Rauchen. Auch manche Medikamente, Kopfverletzungen oder Krankheiten wie ein Tumor am Hörnerv können dazu führen.
Dann werden die Sinneszellen in der Schnecke beschädigt. Meist kann dies nicht medizinisch behandelt, jedoch durch ein Hörgerät ausgeglichen werden.